DIE INSTALLATION

WAS MACHT SIE AUS?

 


In der Oberfläche sind es die Pendel und andere kinetische Objekte, sind es Klangskulpturen, riesige Metallscheiben (Gongs), ungewöhnliche Instrumente und immer wieder Schwingungs-, Klang- und Hörereignisse auch als Sichtbares.

Doch in der Tiefe sind es die Besucher*Innen selbst mit ihrer Hinwendung, ihrem Widerstand, ihrer Experimentierfreude, ihrer Wirksamkeit, ihrem Wahrnehmungserleben mit Muße und mit ihrem "auch Teil dessen sein"

GANZ OHR UND AUF VERNOMMENES ANTWORTEN

Die Installation eröffnet den Besucher*innen eine besondere Art zu hören und zu sehen: eine Wahrnehmung über das Gehörte und Gesehene hinaus, hin zu einer Wahrnehmung über das Hören und Sehen selbst. Und sie weist auf das Wirken von Gehörtem und Gesehenem.

Einige wenige Objekte der Installation verführen Besucher*innen dazu, intuitiv zu musizieren, machen Fremdes bekannt und Bekanntes fremd. Kategorien wie Falsch und Richtig spielen dabei keine Rolle, sondern das eigene Zuhören und Hinhören und ganz besonders die Akzeptanz von "Stille" während des Hörens. Wenn es sich bietet, handelt oder spielt der Eine oder die Andere improvisatorisch weiter, unbemerkt künstlerisch, resonant, vitalisiert und ausdrucksstark.

 

Bleibt nach dem Besuch der Installation ein inneres Lächeln, hinterlassen Aufmerksamkeit und Hinwendung eine innere Spur, oder ist die Uhrzeit am Ende schneller fortgeschritten als vermutet, dann wird der Besuch der Installation - auch in unserem Sinn - gewiss ein gelungener gewesen sein.

MEHR ÜBER UNSERE HALTUNG UND DARÜBER, WARUM WIR WÄHREND DER ÖFFNUNGSZEITEN ANWESEND SIND.