Hören   und   ästhetische Erfahrung


Welchen Einfluß kann bewusstes Hören haben:

auf ein Lebensge-fühl, auf dialogisch-es und chorisches Handeln,

welche Wirkung auf die Veröffentlichung von Sprache und Stimme, auf Raumempfinden, auf klang-, spiel- und bewegungsimpro-visatorische Prozesse? Welchen Bezug hat das Hören zur Entwick-lung von Haltung, zur Muße, zur Re-sonanz, zur Intuition, zur Empathie, zur Entspannung und zur Konzentra-tion? Mit welcher Sinnestätigkeit korrespondiert das Hören wie?

Eine intensive Beschäftigung mit dem Hören, Sehen und Improvisieren sowie Erfahrungen und Beobachtungen, auch mit den nebenstehenden aufgeführten Fragen seit 1978 in meinem Tätigsein als Musiker, Schauspieler, Regisseur und Lehrbeauftragter, klingen in  den Hörraumkonzerten und der Installation  weiter mit, und sie spiegeln sich auch wider in der Gestaltung der WORKSHOPS und weiterer künstlerischer "Arbeiten und Spielereien". Dabei drängen sie sich nicht auf, sondern lassen Raum für Anderes als für diese Fragen.

 

So  ist und bleibt "Hörraum - besinnen und aufmerken" , trotz weiterer Veränderungen und ständiger Entwicklung, mit seinen Impulsen eine vitalisierende Versuchs - und Forschungs-plattform der Ästhetischen Praxis, der Resonanzbeziehung, der  Kommunikation und Kunst auch und besonders für die Besucher*innen der Installation und jenen, die an den Workshops und Konzerten teilnehmen oder sie veranstalten.

Herzlich willkommen

Klaus Reiber