RESONANZERFAHRUNG

HÖrEN Und sehen

DIE INSTALLATION

WAS MACHT SIE  AUS?

An der Oberfläche ist es die Offenheit, der Aufforderungs-charakter, der Reiz einer ästhetischen Erfahrung, sind es die Pendel und andere kinetische Objekte der Installation, sind es Klangskulpturen, riesige Metallscheiben (Gongs), ungewöhn-liche Instrumente und immer wieder Schwingungs-, Pulsations- Klang- und Hörereignisse auch als Sichtbares.

 

Doch in der Tiefe sind es die Besucher*Innen selbst mit ihrer Hinwendung, ihrem Widerstand, ihrer Experimentierfreude, ihrer Neugier auch für Altes, ihrer Wirksamkeit, ihrer Wahrnehmungs- und Resonanzerfahrung, ihrer aktiven Teilnahme, ihrem Erleben mit Muße und mit ihrem

"auch Teil dessen sein und werden".

 

Wir sind während der Ausstellungszeit anwesend, für Besucher*innen jederzeit ansprechbar und geben, falls es gewünscht ist, auch Impulse oder Anregungen.

GANZ AUG´UND OHR  -  AUF VERNOMMENES ANTWORTEN

Die Installation eröffnet den Besucher* innen eine besondere Art zu hören und zu sehen: eine Wahrnehmung über das Gehörte und Gesehene hinaus, hin zu einer Wahrnehmung über das Hören und Sehen selbst. Und sie weist auf das Wirken von Gehörtem und Gesehenem und darauf,

"auf Vernommenes zu antworten".

Einige wenige Objekte der Installation verführen Besucher*innen auch dazu, "intuitiv zu musizieren", machen Fremdes bekannt und Bekanntes fremd. Kategorien wie Falsch und Richtig spielen dabei vorerst keine Rolle, sondern das eigenartige Zuhören und Hinhören und ganz besonders die Akzeptanz von "Stille" während des Hörens. Wenn es sich bietet, handelt oder spielt der Eine oder die Andere weiter, unbemerkt künstlerisch, resonant, vitalisiert und ausdrucksstark, übernimmt Verantwortung für eine einmalige Komposition, für einen improvisatorischen Prozess,  auf Vernommenes antwortend. Das gilt sowohl für Musiker*innen als auch für solche Besucher* innen, die sich frei von instrumentaltechnischen und artistischen Fertigkeiten oder einer musikalischen Vorbildung wähnen.

 

Viele andere Objekte sind stärker auf die Rezeption gerichtet und sprechen den Gestaltungswillen  weniger an.

 

Bleibt nach dem Besuch der Installation ein stilles Lächeln, hinterlassen Aufmerksamkeit, Hinwendung und Resonanz-erfahrung  eine Spur, oder ist die Uhrzeit am Ende schneller fortgeschritten als vermutet, dann wird der Besuch der Installation - auch in unserem Sinne - gewiss ein gelungener gewesen sein.

MEHR ÜBER UNSERE HALTUNG UND DARÜBER, WARUM WIR WÄHREND DER ÖFFNUNGSZEITEN ANWESEND SIND.